Nach der Party in die Wüste

Da schick‘ ich mich in die Wüste und ihr glaubt es kaum – es regnet! Und zwar nicht nur ein paar Tropfen, sondern so richtig und durchgehend! Schon bei der Ankunft in der Outback-Stadt Alice Springs empfing uns mehr feuchte Wärme als trockene Hitze. Aber OK, nicht aus der Ruhe bringen lassen, schließlich sind Kings Canyon und Uluru (Ayers Rock) nochmal gute 600 Kilometer weg – und da kann sich ja wettermäßig so einiges tun… Aber nö… deshalb gehören Michaela (ach ja, sie ist letzte Woche übrigens gut in Australien angekommen!!) und Ich jetzt zu den drei Prozent an Touristen, die Kings Canyon und Uluru im Regen gesehen haben. :-) Trotzdem, muss ich sagen, war die Tour auf alle Fälle ihr Geld wert: An allen Tagen waren wir viel zu Fuß unterwegs und haben die wohl bekanntesten Felsformationen der Welt aus der Nähe erkundet (Nein, auf den Uluru sind wir nicht hochgeklettert, schließlich würden wir zuhause ja auch nicht auf einen Hochaltar hinaufsteigen!). Natürlich wäre es nochmal richtig toll gewesen, den Ayers Rock im Sonnenuntergang bzw. –aufgang in unterschiedlichem Licht zu sehen, aber man kann auch nicht alles haben! Außerdem hatten wir deshalb Glück mit den nervigen Fliegen, die im Outback ihr Unwesen treiben: statt 1000 Millionen waren es nur 999 Millionen, die um uns rumgeschwirrt sind und zwar die ganze Zeit. Deshalb auch die albernen Fliegennetze…  Insgesamt aber hat’s mir auch im Regen und trotz der Fliegen gefallen. :-)  Und als Zeltlager-Erfahrene war es auch nicht weiter schlimm, die beiden Nächte zwar unter einem Dach, aber im Freien zu verbringen.

Ach ja und ihr wisst ja noch gar nicht, wie es mir nach Perth so ergangen ist. Also erstmal hab ich mir mit der blöden Klimaanlage im Flieger nach Adelaide mal wieder eine Erkältung eingefangen (ich huste immer noch, wobei die vier nass-kühlen (ich will nicht sagen „kalt“, weil 22 Grad sind halt mal nicht „kalt“) Tage im Outback da nicht unbedingt hilfreich waren!!). Aber das bisschen Halskratzen hat mich jetzt auch nicht davon abgehalten, das vorletzte Wochenende so richtig durchzufeiern (ein Danke an die Schweiz ;-) ). Aber man muss es ja auch ausnutzen, wenn eines der größten Festivals in Australien just an dem Wochenende in Adelaide startet: Fringe 2010. Los ging’s mit einer bunten Parade durch die City und weiter mit vielen Kleinkünstlern, kostenlosen Konzerten und jeder Menge gutgelaunter Leute auf den Straßen… Spaß und Party pur! :-)  

Und nach dem Wochenende ist dann eh schon die Michaela (meine Freundin aus Kaufbeuren, für alle, die die sie nicht kennen!) gekommen und seitdem genießen wir Australien zusammen. An ihrem ersten Tag in OZ hab ich sie gleichmal auf das Festival geschleppt – ich mein‘, wer ist schon gejetlagt oder müde nach gut 30 Stunden Flug …?! Da musste sie durch und hat’s auch ganz gut überstanden. Die Tage danach sind dann auch nicht ruhiger geworden: Erst ging’s noch durch Adelaide, dann zur Nanna Dorn-Zachertz (die Feldafinger könnten sie vielleicht kennen), die jetzt mit ihrem Freund in Adelaide wohnt (Danke für den leckeren Apfelstrudel!!) und am nächjsten Tag eh schon in die Wüste… Ihr seht, langweilig wird’s mir in den letzten zwei Wochen meines Australien-Abenteuers ganz bestimmt nicht! :-)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s